MÄRZ 2020
26.03.
Der Gemeindebrief April-Mai ist online:

hier laden >>>>


23.03.
Mit allem rechnen - auch mit dem Guten...

Pfarrerin Claudia Rost


diese Nachricht las  ich vorgestern auf meinem Handy. Geschickt hat sie mir eine Freundin aus der Schweiz. Leider haben wir sonst wenig Kontakt. Die Entfernung ist einfach zu groß und telefonieren tun wir eher selten. Um so mehr habe ich mich über ihre Ermutigung gefreut.

Dem unsichtbaren Teilchen, dass wir “Coronavirus” nennen, sind Entfernungen scheinbar egal. Plötzlich wird die Welt klein und wir lernen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Ob in Deutschland, China, in Italien oder in der Schweiz - das Coronavirus führt uns alle gleichermaßen in eine Notlage. Unser Lebensabläufe ändern sich. Der Alltag ist nicht mehr so, wie wir es gewohnt sind. Wir müssen uns umstellen. Wir müssen anders arbeiten, die Kinder betreuen, den Tag neu gestalten, notgedrungen. Manches geht einfach nicht mehr. Die Sportruppe ist abgesagt, der Chor probt nicht mehr, das Kino ist geschlossen und die Gottesdienste sind ausgesetzt. Vieles ist anders und das macht in erster Linie Angst. Mit diesem Gefühl und wenig Ablenkung kann die Zeit lang werden. Scheinbar können wir gar nichts tun. Aber das muss nicht so sein. Gut ist es, die direkten Kontakte zu minimieren. Aber das heißt nicht, dass jeder nur für sich selber sorgen kann. Wer sitzt vielleicht gerade allein zuhause und würde sich über einen Anruf freuen?  Wem kann ich den Einkauf abnehmen, der jetzt besser zuhause bleiben sollte. Wer fürchtet gerade um seine berufliche Existenz und braucht jemanden, der die Sorge mit ihm teilt? Solidarität ist der beste (Gottes)Dienst in diesen Tagen, denn “wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.” (1. Johannesbrief 4,16)

Wir erfahren in diesen Tagen, dass unsere Welt zwar Grenzen kennt, wir Menschen aber gleichermaßen betroffen sind und in Sorge leben. Dem Coronavirus angemessen begenen, können wir nur miteinander und ich glaube, das gilt für viele Probleme, die wir weltweit haben. Wir sind füreinander verantwortlich, weil wir miteinander verbunden sind. Das ist ein Gedanke, den es lohnt festzuhalten.

Mit allem rechnen—auch mit dem Guten... schön, dass Menschen in diesen Tagen den Optimismus nicht verlieren. Wenn Sie zu denen gehören, die ein gutes Wort auf den Lippen haben, geben Sie es weiter. Wenn Ihnen die entschleunigte Zeit allein zur Last wird, rufen Sie jemanden an. Reden hilft, auch das Reden mit Gott. In Tangerhütte ist die Kirche an jedem Abend von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Sonntags werden unsere Glocken um 10.30 Uhr läuten. So bleiben wir miteinander verbunden.

 

Gottes Segen wünscht Ihnen
Pfarrerin Claudia Rost


Wegen Corona keine Veranstaltungen...
31.03.
Ein kleiner Gruß aus der Marienkirche Stendal


Sebastian Socha, Trompete; Tilman Frieser, Orgel
(P) + (C): Keller-Ton Studio Stendal



29.03.
Gottesdienst Judika aus Bellingen







25.03.
Vorbereitung des Sonntagsgottesdienstes im "Offenen Kanal" Stendal
Aus der Marienkirche Bellingen
am 29.03


22.03.

Freude schöner Götterfunken...
Zeitgleich mit tausenden anderen Musikern deutschlandweit spielten Bläser des Posaunenchores Cobbel um 18.00 Uhr in Uetz...

... und Heeren...




22.03.
Sonntags-Kurz-Gottesdienst aus Burg: https://youtu.be/5I4qQEUe4-0




20.03.
Ein Andachts-Blatt
für zwischendurch. oder am Sonntag, wenn die Glocken läuten...


Links:

www.posaunenchor-cobbel.de
www.kirchenkreis-stendal.de
www.altmark-kulturkalender.de
www.KircheAngern.de
 

Impressum

>>nach oben