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08.09.2020
An(ge)dacht:

Die Sommerferien sind vorbei und der Urlaub für die meisten auch. Schade! Da sind wir wieder! Im Alltäglichen angekommen! Ja, es fühlt sich schon fast alltäglich an: Wenn ich das Haus verlasse, greife ich zu Schlüssel, Tasche und Handy - und ebenso routiniert zur Maske. Alles wie gewohnt. Selbst die Fragen und Sorgen sind immer noch die gleichen: Wo gilt welches Vorschrift? Wann darf man wieder ins Kino gehen, auf Konzerte oder ins Stadion? Wann wieder miteinander singen oder ohne Abstand zusammen sein? Und: Hoffentlich bleiben Schulen und Kindergärten von Quarantänemaßnahmen verschont!
Da klingt mir die biblische Feststellung „alles hat seine Zeit“ fast wie Hohn in den Ohren. Also auch im September noch nichts Neues unter der Sonne!?
Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
Manchmal lastet das scheinbar ewig Gleiche auf dem Gemüt, doch behalten wir guten Mut. Klagen hat seine Zeit. Tanzen auch! Denn das Gute zu genießen und Freude zu leben – das ist eine Gabe Gottes!

Pfarrerin Claudia Rost